Meike Böhm gibt Einblick in Tierkommunikation

Gut besucht war der Mai-Stammtisch des BDM-Kreisteams Erding in Bockhorn. Geladen war schließlich auch die bekannte Expertin für Tierkommunikation Meike Böhm, die als Verhaltensforscherin und Tierkommunikatorin schon ein Buch zum Thema verfasst und viele Workshops gehalten hat.

Nach der Begrüßung durch BDM-Kreisvorsitzenden Mathias Lohmeier ging es auch gleich los: In ihrem Vortrag führte Böhm aus, dass Kommunikation zwischen Tier und Mensch immer aus zwei Sparten bestünde: Auf der einen Seite, WIE wir mit unseren Tieren kommunizieren können, damit sie uns tatsächlich verstehen. Auf der anderen Seite, wie wir die Tiere verstehen können und was Tiere UNS mitteilen möchten. Erst dann sei es möglich, nicht mehr gegen die Tiere zu arbeiten, sondern mit ihnen.
Böhm machte auch darauf aufmerksam, dass der Tod wohl im tierischen Leben akzeptierter sei als im menschlichen. Auch verabschieden sich in Herden gehaltene Tiere von einem verstorbenen Artgenossen, so die Tierkommunikatorin aus Oberbayern. Auch könnten hier Rangkonflikte zwischen den Tieren stressfreier und somit unproblematischer gelöst werden. Allgemein lasse sich beobachten, dass Abläufe zwischen Mensch und Tier besser funktionierten, wenn diese beidseitige Kommunikation gepflegt würde. So könnte im Endeffekt nicht nur die Tiergesundheit und das Tierwohl gesteigert werden, sondern auch die Arbeitssicherheit der menschlichen Partner erhöht werden.