Hubert Aiwanger suchte den direkten Kontakt zu den Menschen. Gerade in der Landwirtschaft hatte er ein besonderes Gespür dafür, was die Menschen bewegt, wo der Schuh drückt und was sie tatsächlich brauchen. Er kannte die Sorgen und Herausforderungen der bäuerlichen Familien nicht nur aus politischen Vorlagen, sondern auch aus eigener Erfahrung und aus vielen persönlichen Gesprächen.
Er nahm kein Blatt vor den Mund, bezog Position und scheute auch die Auseinandersetzung nicht. Das machte ihn zu einem Politiker, bei dem man wusste, woran man war. Vor allem aber verstand er es, die Anliegen der Menschen aufzugreifen und ihnen politisches Gewicht zu verleihen.
Für unseren Verband war diese Haltung von besonderem Wert. Hubert Aiwanger war ansprechbar und bereit, sich auch mit konkreten Problemen unserer Mitglieder auseinanderzusetzen. Dabei zeigte sich immer wieder, dass ihm die Entwicklung des ländlichen Raums und die Zukunft der Landwirtschaft ein echtes Anliegen waren.
Er war jemand, der nicht nur über Landwirtschaft reden, sondern auch ihre Lebenswirklichkeit verstehen konnte. Er wusste, dass es für die Betriebe nicht um wohlklingende Absichtserklärungen geht, sondern um verlässliche Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Perspektiven und politische Entscheidungen, die in der Praxis Bestand haben. Wir sind ihm dankbar dafür, dass er diese Perspektive immer wieder deutlich und beharrlich in die politische Diskussion eingebracht hat.
Wir verlieren mit Hubert Aiwanger einen engagierten politischen Ansprechpartner, der sich für unseren Verband und seine Mitglieder eingesetzt hat. Für die Unterstützung und die stets offene Gesprächsbereitschaft sind wir ihm sehr dankbar.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm persönlich nahestanden. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Wir werden Hubert Aiwanger und seinen Einsatz für unseren Verband und die Menschen in der Landwirtschaft in dankbarer Erinnerung behalten.