Aiwanger favorisiert regionale Wertschöpfung

Gut eineinhalb Stunden nahm sich der bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsident Hubert Aiwanger in Fuchstal im Landkreis Landsberg / Lech Zeit, um mit
dem BDM-Kreisteam über die aktuelle Situation auf dem Milchmarkt zu sprechen.

In Hinblick auf die Tatsache, dass die Erzeugungskosten deutlich höher als die aktuellen
Milchauszahlungspreise seien, plädierte Aiwanger für mehr regionale Vermarktung, um somit die höheren Kosten kompensieren zu können.
Aiwanger sah vielmehr auch als Auslöser der schlechten Stimmung in der Landwirtschaft den Lebensmitteleinzelhandel in die Pflicht und warnte davor, dass dieser auch die Urproduktion langsam aber sicher an sich reißen könnte.
Einig war man sich wiederum, dass der Milchpreis nicht an der Ladentheken gemacht werde, sondern auf einem EU-weiten oder gar globalisierten Milchmarkt. Daher seien auch EU-weite Lösungen gefragt, so die Landwirte, die im Folgenden die BDM-Sektorstrategie 2030 und die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamtes vorstellten. Ebenso wurden die Bereiche Artenvielfalt, Umwelt- und Tierschutz im Gespräch thematisiert. Aufgrund der Themenanzahl und -vielfalt wurde vereinbart, dass Gespräch alsbald im Wirtschaftsministerium
fortzuführen.

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