BY: BDM besucht Finanz- und Heimatminister

EMB-Vorstandsmitglied, Johannes Pfaller und der bayerische BDM Landesvorsitzende Manfred Gilch trafen sich im Bayerischen Finanz- und Heimatministerium in Nürnberg mit Finanzminister Albert Füracker zu einem Fachgespräch. Die BDM-Vertreter verdeutlichten zunächst, dass die Milchviehhaltung für die bayerische Kulturlandschaft und insbesondere für die Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen Bayerns von herausragender Bedeutung sei. Finanzminister Füracker bestätigte dies anhand des Wertschöpfungspotenzials beim Milchpreis an der Beispielsrechnung, wonach mit jedem Cent Milchpreisgewinn für Bayern eine zusätzliche Wertschöpfung von ca. 80 Millionen ¤ entstünden.

Um die besondere Identität Bayerns mit seinen Grünlandregionen zu wahren, so die BDM Vertreter, müsse sich Bayern zukünftig – neben einer guten Finanzausstattung des bayerischen Kulturlandschaftsprogramms(KULAP) – auch als führende Milchregion in Europa noch stärker für Veränderungen bei der EU Milchmarktordnung zur Krisenprävention einsetzen. Anhand von Grafiken zeigten Gilch und Pfaller dabei die Ursachen und Folgen der letzten Milchkrise von 2016 für Bayern auf.

Staatsminister Füracker zeigte sich danach überzeugt, dass insbesondere im Ernährungssektor mengenbegrenzende Maßnahmen bei der EU Marktordnung absolut notwendig seien. Er wies darauf hin, dass Bayern dies bereits versuche einzufordern und versicherte auch weiterhin dranzubleiben. Jedoch gab er auch zu bedenken, dass eben demokratische Prozesse, insbesondere auch durch die unterschiedliche Auffassung zu dem Thema im Berliner Bundeslandwirtschaftsministerium, oftmals sehr schwierig und zeitaufwendig seien.

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