Berlin: Milchpolitischer Frühschoppen des MIV mit BDM-Vorstand Johannes Pfaller

Zum zweiten Mal in der Geschichte des milchpolitischen Frühschoppens wurde ein BDM-Vertreter als Podiumsgast eingeladen. Neben ihm saßen Peter Stahl (MIV), Karl-Heinz Tholen (BMEL), Prof. Dr. Holger Thiele (ife-Institut) sowie Karsten Schmal (DBV).

„Es gibt keine besseren Preise, nicht morgen und nicht übermorgen“, war die prägende Aussage von Stahl. Begründet sei das in dem Selbstversorgungs- grad von 117 %.
Thiele sieht in Milchreduktionsprogrammen die Möglichkeit, erhebliche Mengenreduzierungen herbeiführen zu können, der Preiseffekt sei schwer messbar. Bei Lösungsvorschlagen, mit irgendwelchen Bonusprogrammen/Fondslösungen mehr Geld auf die Höfe zu bringen, bestehe die große Gefahr, dass diese in die Berechnung der Erzeugerpreise einbezogen werden, der Milchpreis also in der Größenordnung ähnlich der Beihilfen sinkt.

Johannes Pfaller argumentierte dahingehend, dass kein Verbraucher mit seinem Einkaufsverhalten nur annähernd das gutmachen kann, was die Ausrichtung der Agrarpolitik verschlafen und an Schaden angerichtet hat.

Quelle: https://youtu.be/qNCrF25bwfE

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